Die lustige Witwe

Franz Lehár | Operette in drei Akten

Text von Victor Léon und Leo Stein nach dem Lustspiel L'attaché d'ambassade von Henri Meilhac

Musikalische Leitung Witolf Werner
Inszenierung Chas Rader-Shieber
Bühne und Kostüme David Zinn
Choreographie Beate Vollack
Choreinstudierung André Weiss

Monte Jaffe (Baron Mirko Zeta), Margaret Rose Koenn (Valencienne), David Pichlmaier (Graf Danilo Danilowitsch), Adréana Kraschewski (Hanna Glawari), Minseok Kim (Camille de Rosillon), Andreas Wagner (Vicomte Cascada), Peter Koppelmann | Lasse Penttinen (Raoul de St. Brioche), Bruce Miller (Bogdanowitsch), Anja Vincken (Sylviane), Werner Volker Meyer (Kromow) | Konstantin Ostheim-Dzerowycz (Kromow, 20.04.) Christina Bockschweiger (Olga), Malte Godglück (Pritschitsch), Elisabeth Hornung (Praskowia), Walter Renneisen (Njegus)

Baron Mirko Zeta, der Gesandte des Kleinstaates Pontevedro in Paris, ist mit einer delikaten Angelegenheit befasst: Seine reiche Landsmännin Hanna Glawari ist vor geraumer Zeit Witwe geworden, und nun gilt es, ihre Wiederverheiratung mit einem Franzosen zu verhindern, da ihr Vermögen dem kurz vor dem Bankrott stehenden pontevedrinischen Staate nicht verloren gehen soll. Zeta wählt seinen Sekretär, den lebenslustigen Grafen Danilo, als Heiratskandidaten für die millionenschwere Witwe aus – kein geschickter Schachzug, denn die beiden waren einst in Liebe verbunden, und Danilo fürchtet nun, als bloßer Mitgiftjäger dazustehen. Dass er Hanna immer noch liebt, mag er sich nur zögerlich und Hanna schon gleich gar nicht eingestehen. Danilo nimmt die Herausforderung trotzdem an, Hanna wiederum bietet ihm kräftig Paroli. Was sich liebt, das neckt sich eben. Am Ende können sich die beiden aber doch noch in die Arme schließen, denn es stellt sich heraus, dass Hanna im Falle einer Wiederverheiratung ihr ganzes Geld verliert – und zwar an ihren neuen Gatten.
1905, im gleichen Jahr wie Richard Strauss' Salome entstanden, verhalf Lehárs Erfolgswerk der Gattung Operette, die in den Jahren zuvor ein wenig ins Hintertreffen geraten war, zu neuem Leben und eroberte als erstes Werk ihrer Art nicht nur die deutschsprachigen Lande, sondern den gesamten Globus.

Premiere 23. Dezember 2011 | Großes Haus

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